TuS-Thementag Gesundheit im Impuls: „Kein Stress mit dem Stress“

Der Samstag stand für viele Übungsleiter und Trainer des TuS Iserlohn im Zeichen ihrer Gesundheit: In Zusammenarbeit mit der Barmer GEK konnten am zweigeteilten Thementag die eigenen körperlichen Voraussetzungen für ein stressreduziertes Leben getestet und anschließend viele Anregungen aus der Sportpsychologie für ein sinnvolles Verhalten innerhalb und außerhalb der Halle mitgenommen werden.
Für jeden Teilnehmer war ab morgens ausgiebig Zeit, seinen körperlichen Status zu überprüfen. So bekam man im Rücken-Check Hinweise zu Stärken und Schwächen der Muskulatur sowie Hinweise zur Vermeidung und Verbesserung von Dysbalancen. Aufschluss über Herzstress und Lebensstil gab anschließend ein Herzscreening mit Cardio-Scan, der als Früherkennungsmethode Herz-Kreislauf-Schwächen erkennen bzw. vermeiden soll. Schließlich konnte man sich der Herausforderung „Beat the bike“ stellen – hier wurde über ein Fahrrad-Ergometer die Ausdauerfitness gemessen.


Nach diesen individuellen Tests folgte ein spannender Vortrag zum Umgang mit dem Stress durch Dr. Sebastian Altfeld. Der erfahrene Sportpsychologe stellte seine informativen und kurzweiligen  90 Minuten  unter das Motto „Ein leistungsfähiger Körper braucht zu allererst einen gesunden Kopf“. Dies gilt vor allem auch im Trainerbereich – wie sich Stress u. a. auf die Denk- und Entscheidungsfähigkeit, die Wahrnehmung sowie die Gesundheit auswirkt, konnte man bei einigen interaktiven Übungen gut beobachten.
Doch niemand ist dem negativ anmutenden Massenphänomen „Stress“ machtlos ausgeliefert: welche Effekte eine positive Grundhaltung zu dem Thema und die Stärkung mentaler Kräfte sowie von individuellen Entspannungsmethoden haben, wurde mehrfach verdeutlicht und rief einige „Aha“-Effekte hervor. Nicht das Vorhandensein von Stress macht krank, sondern meine Einstellung zum Stress – mein Fokus entscheidet also über meine Gesundheit.
Jeder sollte sich ganz unegoistisch seine Auszeiten gönnen, um lange für sich und andere da sein zu können und seine Energie weiterzugeben. Seinen persönlichen Werkzeugkoffer an Stärken und Regenerationsstrategien zur Entschärfung der eigenen Stressoren kann nun jeder anhand von mitgegebenen Tipps & Tricks aus dem Erfahrungsschatz von Dr. Sebastian Altfeld erarbeiten und ausprobieren.
Vielen Dank dafür!

Kooperationsvertrag zwischen neuer Gesamtschule Seilersee und der Hockey-Abteilung im TuS Iserlohn

Am 24.10.2016 wurde ein Kooperationsvertrag von Daniel Asmuth (Schulleiter der Gesamtschule Seilersee) Hans-Jürgen Becker (Abteilungsleiter Hockey) unterschrieben. Die wesentlichen Eckpunkte finden sich im Kooperationsvertrag.

Zusätzlich möchten wir folgende ergänzende Informationen geben:

  • Iserlohn als eine der Hockey-Städte in Deutschland bietet sich für eine solche Kooperation geradezu an. Verein und Schule streben an, die ältesten Iserlohner Hockeyarten Hallen- und Feldhockey neben den bereits überregional erfolgreichen Sportarten Eishockey, Rollhockey und Skaterhockey in Iserlohn weiter zu etablieren.
  • Eine Hockey-AG ist bereits fest installiert und wird von Annika Witte geleitet. Sie ist ein Eigengewächs des TuS Iserlohn und spielt derzeit in der 2. Hockey Bundesliga für den ETuF Essen. Mit ihr strebt die Schule den Aufbau von Schulmannschaften und die Teilnahme an regionalen und überregionalen Wettbewerben an.
  • An den Modulstunden nehmen alle Kinder der 5.-7. Schuljahre regelmäßig teil. Diese werden im Schuljahr für insgesamt zwei Quartale mit je einer Unterrichtsstunde unterrichtet. Ziel dieser Maßnahme ist die Kinder in eine Teamsportart mit einem klaren Regelwerk, welches faires Verhalten fördert, intensiv einzuführen. Auch Talentsichtung wird hier erfolgen.
    Ab der 8. Klasse haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit den Bereich Sport als Schwerpunkt zu wählen. Sie erhalten eine Ausbildung als Sporthelfer und die beiden Sportschwerpunkte „Hockey“ und „Jump Run’n‘Roll“ werden hier vertieft.
  • Der Bereich Jump Run’n’Roll widmet sich im Gegensatz zum Hockey Individualsportarten, insbesondere Leichtathletik und Triathlon sind hier Zukunftsthemen.
  • Philosophie der Gesamtschule Seilersee ist, dass die schulischen Schwerpunkte und ihre Inhalte allen Beteiligten ausführlich bekannt sind. Daher nehmen alle Lehrerinnen und Lehrer gemeinsam an einer Hockeyfortbildung des WHV teil (Westdeutscher Hockey-Verband).
  • Die Schwerpunktsportarten sind ein Baustein unseres Schwerpunktes „Bewegt und Gesund“, der unser gesamtes Schulleben bis in den Unterricht hinein durchdringen wird.

Hans-Jürgen Becker

Spitzenwertungen am Balken
Iserlohner Turnerinnen verbessern sich auf Platz zwei

Der zweite Wettkampf der Bezirksliga ging für die Turnerinnen des TuS Iserlohn erfolgreich weiter. Die Mannschaft sicherte sich den zweiten Platz mit nur 0,3 Punkten zum ersten Platz. Für die Mannschaft um Alessia Lestingi, Marlene Tiemann, Paula Budde, Soraya Taboui und Eleonora Caporale gingen zum ersten Mal auch Lea und Lina Johannmeier an den Start.

Die Turnerinnen starteten am Balken und überzeugten mit Elementen wie ein Rad und ein Spagatsprung auf dem Balken und einem Salto-Abgang.  Durch eine gute Ausführung sammelten Eleonora (11,80), Soraya (11,90) und Alessia (12,80) viele Punkte, die zu der höchsten Gesamtwertung führten. Außerdem erhielt Alessia die beste Tageswertung an dem Gerät.

Am Boden beeindruckten alle Turnerinnen mit mitreißenden Choreografien. Paula (10,10) und Marlene (11,00) zeigten schöne Spagatsprünge, Eleonora (11,55), Alessia (12,25) und Soraya (12,50) turnten zusätzlich einen Flick Flack. Für die besonders gute Ausführung gelang es Soraya die beste,  Alessia die zweitbeste Tageswertung an diesem Gerät zu erreichen.

Am Sprung turnten Soraya (10,40), Marlene (10,60) und Lea (11,20) einen  Handstützüberschlag auf den Mattenberg. Eleonara ( 10.40), Paula (11,10) und Alessia (12,00) sogar über den Sprungtisch und erreichten viele Punkte.
Das letzte Gerät war der Barren, bei dem Soraya (9,40), Alessia (9,60) und Lea (10,00)  mit gelungener Ausführung überzeugten. Vor allem Lina begeisterte das Publikum, da sie schwierige Elemente wie einen Wechsel vom unteren zum oberen Holm zeigte.

Die Mannschaft freute sich sehr über den zweiten Platz, zudem wurde Alessia mit 46,65 die beste Turnerin in der Gesamttageswertung.
Entsprechend zufrieden über den gewünschten Treppchenplatz zeigten sich auch die Trainerinnen Anja Grundler und Svenja Turczynski, die sich auch für den dritten Wettkampf eine ebenso gute Platzierung erhoffen.

Text: Anja Grundler

 

"Wir nehmen die Favoritenrolle an"

Wir brennen auf den Saisonstart!" Matthias Grothe, Coach der Iserlohn Kangaroos, fiebert genau wie seine Spieler dem Auftakt am Samstag, 24. September, um 19.30 Uhr in der neuen Hemberghalle  gegen den SC Rist Wedel entgegen.



"Unsere Saisonvorbereitung ist sehr gut verlaufen", zeigt sich Grothe zufrieden mit dem aktuellen Leistungsstand seiner Spieler, "wir haben in den letzten Tagen nochmals deutliche Fortschritte gemacht. Jeder kennt seine Rolle im Team, und auch unsere beiden Amerikaner sind jetzt voll integriert." Der einzige Wermutstropfen in der Vorbereitung sei die Verletzung von Aufbauspieler Sören Fritze gewesen, dessen Muskelbündelriss in der Hüfte noch nicht vollständig ausgeheilt sei. "Für Sören käme ein Einsatz am ersten Spieltag definitiv noch zu früh. Außerdem muss er nach seiner Rückkehr ins Mannschaftstraining erst mal in unsere Spielsysteme integriert werden."
Nichtsdestotrotz sieht Matthias Grothe sein Team zum Auftakt gegen den SC Rist Wedel in der Favoritenrolle. "Wir haben die Rister in der vergangenen Spielzeit zweimal geschlagen und wollen natürlich mit einem Heimsieg in die neue Saison starten." Aber Matthias Grothe wäre nicht er selbst, wenn er nicht im nächsten Moment vor den Gästen warnt. "Rist ist nur noch schwer mit dem Team der letzten Saison vergleichbar, wo man nach vielen Aufs und Abs schließlich in der Abstiegsrunde landete, dort aber souverän den Klassenerhalt schaffte." Dem Aderlass durch den Weggang mehrerer Leistungsträger stehen mit der Verpflichtung von Playmaker Will Barnes sowie Steffen Kiese und Thierno Agne drei Neuzugänge mit ProA-Erfahrung gegenüber. Außerdem verabschiedete sich Trainer Michael Claxton nach Saisonende aus Rist. Nachfolger ist mit Felix Banobre ein Coach, der verstärkt auf den eigenen Nachwuchs setzen will.
"Um gegen Rist Wedel bestehen zu können, werden wir vor allem auf unser Tempospiel setzen", gibt Matthias Grothe die taktische Marschroute vor, der zudem auf weiteren Rückenwind durch begeisterte Kangaroos-Fans setzt.
In der Defense stehen für Iserlohns Coach vor allem die Verteidigung gegen den starken Scorer Will Barnes sowie die Lufthoheit unter dem eigenen Korb im Fokus. "Da dürfte es für Moussa Kone gegen Rists sehr physischen, litauischen Center Aurimas Adomaitis zur ersten echten Bewährungsprobe kommen."
Sportlich ist also alles angerichtet für einen spannenden Saisonauftakt, und auch das Drumherum stimmt wieder: So dürfen sich die Iserlohner Basketball-Fans nicht nur bereits traditionell auf eine große Tombola mit großen Preisen zugunsten der Kangaroos-Jugend freuen, sondern auch auf Cheerleader-Darbietungen und weitere kleine Überraschungen.

Iserlohn Kangaroos: Moussa Kone, Ruben Dahmen, Kristof Schwarz, Joshua Dahmen, Terrell Harris, Thomas Reuter, Gabriel De Oliveira, Deion Giddens, Yannick Opitz.

Pressemitteilung Iserlohn Kangaroos

Workshop zur Sportfotografie mit Sven Baeumcher im TuS ImPuls

Am Samstag, 25.6.2016 trafen sich 7 Abteilungsvertreter im TuS ImPuls, um von Sven Baeumcher möglichst viel über die Sportfotografie zu erfahren. Sven kam durch Vermittlung von Axel Kahl als freiberuflicher Mitarbeiter von FUJIFILM Electronic Imaging Europe GmbH und brachte ein umfangreiches Testmaterial (Systemkameras, Objektive und Blitzgeräte) mit. Die 8 Stunden waren in einen theoretischen Teil im Vereinsheim und einen praktischen Teil im Außengelände aufgeteilt.

Zunächst wurden Themen, wie Aussage im Motiv, Belichtung, Bildausschnitt (Entfernung), Bewegungsunschärfe (Mitzieher), Fluchtpunkte, Farbe, Tiefenschärfe und natürlich die Drittelregel (oder Goldener Schnitt) vermittelt und diskutiert. Danach wurden technische Aspekte und Unterschiede der Sensoren (Vollformat, kleiner Sensor im Handy ..) und die Umrechnung der Brennweite angesprochen. Da das Testmaterial von FUJI (mit dem Gehäuse X-T1) kam, wurden natürlich auch die Unterschiede zwischen dem sog. BAYER-Sensor und dem aktuellen, seit 2012 auf den Markt gebrachten Fujifilm X-Pro1 vorgestellt (hier noch einmal aus WIKIPEDIA für die Teilnehmer zum Nachlesen):
Die RGB-Pixel wurden in einem anderen Verhältnis (22 %/56 %/22 % statt 25 %/50 %/25 %) und einer anderen Anordnung (XTrans) auf dem Sensor verteilt, die Elementarzelle (nach der sich das Muster wiederholt) vergrößert sich von 2x2 auf 6x6 Pixel und jede Pixelfarbe kommt in jeder Zeile und jeder Spalte vor. Da rote und blaue Pixel nun nicht mehr genau 2, sondern im Durchschnitt 2,23 Längeneinheiten von ihrem nächsten gleichfarbigen Nachbarn entfernt sind, ist die Auflösung der Rot- und Blau-Ebene dabei allerdings etwa 10 Prozent reduziert, paradoxerweise aber auch die grüne Auflösung. Denn jedes grüne Pixel innerhalb eines grünen 2×2-Quadrates hat hier zwar weiterhin, wie beim Bayer-Muster, stets genau 4 grüne Nachbarn, allerdings nun ungleichmäßig verteilt: 2 nähere und 2 fernere.

Abschließend wurde der Umgang mit den vielen Einstellmöglichkeiten der X-T1 geübt, um dann im 2. Teil außerhalb des Seminarraumes das Gelernte anzuwenden.

Leider war am Samstag fast durchgehend starker Regen, so dass zwar die Kamera keine Probleme damit hatte, aber die Bilder natürlich durch die vielen Tropfen in der Luft und auf dem Objektiv naturgemäß nicht optimal gelingen konnten. Da zeitgleich aber ein Sommertrainingslager der American Football-Abteilung stattfand, gab es gute Gelegenheiten zu Sport-Action-Fotos.

Zum Ende der Veranstaltung hatten alle Teilnehmer viel dazu gelernt und fragten nach weiteren Veranstaltungen zum Thema 'Street-Fotografie'.

Reinhold Berlin